All about Nothing (2016)

ALL ABOUT NOTHING Fertig- KleinWie werde ich zum der, die ich bin, durch das was ich habe? Kann ich alles werden, wenn ich nur fest genug an mich glaube?
Oder ist Armut erblich? Oder ist Geld nur eine Erfindung? Was heißt es, mitten im Überfluss arm zu sein?

All about Nothing sensibilisiert Zuschauer ab 12 Jahren für die sozialen Machtstrukturen einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft und schafft eine Öffentlichkeit für die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Armut. Dabei richtet pulk fiktion den Blick auf deren Sichtbarkeit sowie Unsichtbarkeit im sozialen Leben.

Die performative Collage, basierend auf einer intensiven Recherche mit Kindern und Jugendlichen, sucht nach unerwarteten und überraschenden Sichtweisen jenseits von Stigma und Romantisierung.
Mit unterschiedlichen Mitteln wie Sprache, Tanz, Zeichnungen, Projektionen, Musik und nicht zuletzt den O-Tönen der Kinder und Jugendlichen selbst, wird eine fiktive Armutsbiografie entworfen. Dabei wird die soziale Dimension von Kinderarmut und ihre kulturell und medial geprägten Bilder aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und szenisch erforscht. Assoziativ-poetische Bilder stehen neben schmerzlich realen.

pulkfiktion_AllaboutNothing_Credit Christoph Wolff_66pulkfiktion_AllaboutNothing_Credit Christoph Wolff_41pulkfiktion_AllaboutNothing_Credit Christoph Wolff_28Konzept: pulk fiktion

Regie: Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz
Mit: Norman Grotegut, Elisa Hofmann, Manuela Neudegger, Sebastian Schlemminger
Ausstattung: Stephanie Zurstegge
Choreografie: Elisa Hofmann
Sounddesign und computergesteuerte Elemente: Sebastian Schlemminger
Dramaturgie/NRW Stipendium: Carina Eberle
Produktion: Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte

Spieldauer: 65 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 2H, 2D, 1T
Zielgruppe: ab 12 Jahren

Uraufführung: 05.06.2016
Rechte: Beim Theater

Presseausschnitte:

„…Fernab von Sozialromantik und politisierter Opferrolle hat pulk fiktion, basierend auf Recherchen mit Kindern und Jugendlichen, ein Stück erarbeitet, das eben nicht mit dem mahnenden Zeigefinger agiert, sondern aus Originalaufnahmen und poetischen Szenen eine Realität schafft, die eindringlich ist…“
Rheinische Post, 7.6.2016

„…Gradlinig und unaufgeregt zeigen sie {pulk fiktion} den gesellschaftlichen Zynismus, der sich wie eine Decke über die Kinder legt und sie mit ihren Nöten unsichtbar macht…“
Neue Rheinische Zeitung 7.6.2016