Galaktika Silencia (2016)

Postkarte-VS-22022016-final_kleinerDer Weltraum ist ein Ort ohne Klang und doch ist er voller Ereignisse. Findet nur das statt, was wir hören? Ist nur das wirklich, was wir wahrnehmen?

Die außerirdische Band Galaktika Silencia ist auf Planetentour und spielt eins der Jahrhundertkonzerte auf der Erde. Ihre Songs thematisieren die physikalischen Phänomene des Weltalls, genauso wie Fragen an unser aller Dasein. Sie erzählen vom schallleeren Raum, von der Zeit zwischen den Tönen, vom Geburtsschrei des Universums und dem Rauschen der Gravitation. Sie singen in und von fremden Klängen und von der Sehnsucht nach dem Vertrauten. Werden sie es schaffen ihren intergalaktischen Mix aus tiefsten Urknallfrequenzen, dröhnender Stille und hellsten Sternenexplosionen für das menschliche Ohr unter Kontrolle zu kriegen?

musiktheater bruit! und pulk fiktion laden Euch ein zu einer musikalischen Forschungsreise ins Unbekannte. Kommt mit und hört selbst!

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Konzept: musiktheater bruit! und pulk fiktion
Regie: Hannah Biedermann
Spiel: Karoline Kähler, Matthias Meyer, Marcus Thomas
Musik: musiktheater bruit!
Ausstattung: Kirsten Hamm
Assistenz: Benjamin Wenzel

Produktion: Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte

Spieldauer: 75 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 2H, 1D, 1T
Zielgruppe:  ab 8 Jahren

PREMIERE und Uraufführung: 11.03.2016
Rechte: Beim Theater

Presseausschnitte:

„…Musiktheater wird auf diese Weise spielerisch zu Wissenschaftstheater mit hohem Anspruch….Schräge Songs, popkulturelle Referenzen, Musik- und Klangexperimente machen bei „Galaktika Silencia“ nicht nur Kindern und Erwachsenen gleichsam einen Riesenspaß. Sie funktionieren vor allem auch als geschickt gebaute Trojanische Pferde für gedankliche Reisen in die Wissenschaften. Schallwellen, Raumzeit, Lichtgeschwindigkeit, Wurmlöcher, Relativitätstheorie? Kindgerecht? Für manches, was selbst viele Erwachsene nur schwer begreifen können, finden die beiden Theaterkollektive bestechend einfache Beispiele und poetisch einprägsame Bilder…Macht nachhaltig neugierig, das Erlebte irgendwann nochmal genau zu erforschen. Und stiftet gleich noch dazu an, sich nicht auf Oberflächlichkeiten zu verlassen…“
HAZ, 18.03.2016