Am Ende ist man immer nur wer anderes (2014)

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Was ist erlaubt, was verstaubt, was, wenn wer glaubt? Wer, wenn nicht du, weiß, wer du bist?

Auf Plakatwänden, in Zeitschriften, in Film und Fernsehen oder Computer-spielen – Nacktheit scheint kein Tabu mehr zu sein und jede_r glaubt zu wissen, wie es geht, die Sache mit dem Sex. Doch wie und wo findet man in der Welt der Bilder und Möglichkeiten seinen ganz eigenen Platz? Vier Schauspieler_innen stellen Fragen, die man sich nur schwer ehrlich zu beantworten traut. Sie begeben sich auf die Suche nach Geschichten hinter den Fassaden und nach dem Raum, in dem Anderssein möglich ist.

Ein Theaterstück über (zu) kurze Röcke und Kopftücher, Handypornos und Bühnenküsse, BH–Werbung und das erste Mal, kilometerweise Haut, Grabschereien und Sex vor, während und nach der Ehe. Es erzählt vom Umgang mit Sexualität zwischen Freiheit und Regeln, Privatheit und Öffentlichkeit, Moral und Religion, Herkunft und Kultur.

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Konzept und Regie: Hannah Biedermann
Autor: Azar Mortazavi und Ensemble
Ausstattung: Manja Hunger
Musik: Marcus Thomas
Mit: Randolph Herbst, Selin Kavak, Mehrdad Taheri, Anna Trageser
Spieldauer: 80 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 2H, 2D, 2T

Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren

Uraufführung: 24.06.2014
Rechte: Beim Theater

AUSGEZEICHNET mit dem Jugendjurypreis Wildwechsel Festival 2015

Pressestimmen:

“Ein heikles Thema, klug inszeniert” oder “vier Schauspieler stellen die Fragen, die man sich nur schwer zu beantworten traut. Und sie machen es wirklich großartig.” RBB Inforadio, Juni 2014

“Aus den gewonnenen Erkenntnissen und Überraschungen haben die jungen Theatermacherinnen eine Spielfassung gemacht, die von Randolph Herbst, Selin Kavak, Mehrdad Taheri und Anna Trageser unter Einbeziehung von eigenem biografischen Material sehr unverkrampft und energetisch belebt wird. Oft auf Hüpfbällen. Und vor einer Ornithologen-Tapete, die einem allerlei Gefieder in Großaufnahme vorstellt. Kleiner Vögel-Scherz. Aber darin zeigt sich schon der grundentspannte Gestus dieser Produktion.” Berliner Tagesspiegel, Juni 2014

„Peinlichkeit ist da schnell verpufft, man trifft sich auf Augenhöhe, ergebnisoffen.(…) Die Inszenierung verliert sich nie im Klamauk, bedient keine Schlüpfrigkeiten.(…) Am Ende geht es hier weniger um einzelne Akte, als um die Vielzahl der Lebensentwürfe, die sich an sexuelle Wünsche und Erfahrungen knüpft.“ Kölner Stadt-Anzeiger, Januar 2015

„Das birgt die Gefahr, zum reichlich peinlichen Lehrstück auszuarten. Stattdessen umschiffen Regisseurin Hannah Biedermann und die unverkrampft agierenden Schauspieler Randolph Herbst, Selin Kavak, Mehrdad Taheri und Anna Trageser geschickt sämtliche Fremdschäm-Fallen.(…sie) spielen geschickt mit Vorurteilen und Rollenklischees. Das ist manchmal provokant, oft überraschend und fast immer ziemlich komisch.“ Kölner Rundschau, Januar 2015

„Alles was man übers „Vögeln“ wissen muss, zeigt uns das Jugendtheater Strahl in einer dichten Folge teils sehr orgineller Bilder. Und überrschender Erkenntnisse.“ meinesüdstadt.de, Januar 2015