Talkgast beim Assitej Weltkongress

Schön wars dabei zu sein und mit so vielen internationalen Gästen über meine Arbeit sprechen zu dürfen!

Directing a play is a transformative experience. What is a Director’s role in the collective, transformative process from paper to stage or from research and rehearsal to premiere? How does the idea of a Director change in today’s and tomorrow’s Theatre? We have asked directors from Germany and Japan to share their answers and ideas with us. Everyone is invited to join the discussion and find new directions for and in Theatre for Young Audiences.

ASSITEJ Germany has been hosting DIRECTORS IN TYA – an International Exchange (International Directors’ Seminar) since 1976. The initial idea was to enable individuals (freelance Directors as well as Directors linked to institutions) to connect across borders and to reflect on their work as Directors. This idea has remained at the centre of DIRECTORS IN TYA which invites Theatre Artists from all over the world to come together for a week – without the aim of a production or a public presentation – to discuss central issues of TYA, get to know each other, delve into differences and similarities, and find links across borders. We would like to celebrate this long-lasting project in the context of the ASSITEJ World Congress and we would like to invite a global reflection on ideas of Directing and directorship and how these are changing.

Speakers: Hannah Biedermann & Theo Fransz (Germany), Yuna Koyama & Kenjiro Otani (Japan). Graphic recording: Johanna Benz.
Facilitators: Stefan Fischer-Fels, Julia Dina Hesse, and others.

Mentoring zur Erstellung eines Bilderbuches gestartet

Ich freue mich wirklich sehr, dass wir dank MENTORING PROGRAMM des NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste jetzt ein bisschen bildende Kunst machen dürfen. Norman Grotegut und ich machen insgesamt vier Workshops bei Illustrator*innen und Autor*innen. Der erste Workshop war beim Illustrator Øyvind Torseter (Papas Arme sind ein Boot).

Impulsvortrag zu Theaterkritiken über Kinder- und Jugendtheater

Ich durfte einen kleinen Impulsvortrag im Rahmen des Kritiklabors NRW geben. Danke fürs zu Hören und die Diskussion.

„Der Theaterkunst eine erneute Sichtbarkeit jenseits der Bühne zu geben, ihr eine Bedeutung zuzumessen, ist im Kinder und Jugendtheater noch wesentlicher, so finde ich. Denn in einer Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche keine Lobby haben (das zeigt sich nicht zuletzt gerade in der Pandemie), in der sich weder Themen und Anliegen der Jugend angenommen wird, noch Berufe, die sich den jungen Menschen widmen, gewertschätzt werden, ist es um so wichtiger eben eine Öffentlichkeit herzustellen, für das Leben junger Menschen, dazu gehört auch das Theaterleben.“

Zwei Stücke nominiert – eins gewinnt!

Ich freue mich sehr, dass „Denken ohne Geländer“ und „HIERONYMUS“ von pulk fiktion für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis nominiert wurden.

Noch toller ist es, dass HIERONYMUS die Auszeichung erhalten hat. Gerade da die Pandemie so ziemlich alle Aufführungen dieser Produktion verschluckt hat, freuen wir uns über den Aufwind, die uns der Preis ermöglicht.

„Einen schwierigeren Stoff kann man sich für die Theaterbühne kaum aussuchen. Die Theatergruppe pulk fiktion (…) schreckte diese Aufgabe nicht. Vielmehr löste sie alle visuellen Herausforderungen mit Bravour. (…)pulk fiktion bedient sich keiner raunenden Lyrismen, sondern findet zu einer Poesie des Konkreten, in der die Medien sich virtuos verbinden. (…) Dass die diversen Medien mit so großer Selbstverständlichkeit und deshalb auch mit solcher erzählerischen Finesse genutzt werden, ist der imponierenden Teamleistung zu verdanken, zu der pulk fiktion fähig ist.“ Laudatio, Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2020

Premiere mit RÄUMEN

Ich freue mich, dass wir unsere Koproduktion mit dem Theater im Marienbad in Freiburg trotz Lockdown noch zu Ende führen konnten. Und auch wenn das Stück auf seine Publikumspremiere warten muss, hatten wir sogar Presse:

„..in der folgenden Stunde (kommt) so originell wie dynamisch ein ganzes Assoziationsgestöber auf die Bühne: Da geht es um Chaos versus Ordnung, um Fülle und Überfluss, um Wert und Bedeutung der Dinge. Eine vielschichtige Materialsammlung (…) Große und kleine Geschichten hinter den Dingen, grandios erzählt.“ Badische Zeitung

Premiere mit HOMEWALK

Über dieses besondere Format zu Pandemiezeiten freie ich mich besonders: schön so etwas mit pulk fiktion verwirklichen zu können.

„Homewalk“ ist ein Telefon-Audiowalk, der neue Orte und Pfade durch die Landschaften der eigenen und die Wohnungen der Mitspieler*innen erschafft. Live moderiert und mittels gesprochenem Wort, Sounds und Musik werden drei Wohnungen zu einer Gesamtlandschaft: Wohnanien. Dabei befragt „Homewalk“ spielerisch die Bedingungen unseres Wohnens, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und setzt uns ins Verhältnis zueinander – und zu der Welt da draußen.

WDR Mosaik Besprechung: