Schöne Premiere mit „Der Schnee von Gestern“

Ich freue mich, dass unsere Uraufführung von „Der Schnee von Gestern“ so gut gelaufen ist. Danke für die schöne Besprechung. Wir freuen uns auf ganz viel Schnee im nächsten Jahr.

„… Wir sehen in keinem Moment Menschendarstellung auf der Bühne, aber in jedem Moment Menschen. Im entspannten Konversationston bringen sie präzise und sanft ironiefreudig unser aller Probleme auf den Punkt: Dass viele Menschen Veränderungen wollen, aber fast jeder andere.(…)Und dann kommt wieder ein witziges Bild oder ein melancholisch berührendes, aber doch saukomisches Lied. Und alles stimmt zusammen, versammelt und frei vorgetragen und dabei großartig absurd. …“ Die Deutsche Bühne, Andreas Valentin, 16.12.22

Robin und die Hoods gewinnt Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis

Ich freue mich, dass Robin und die Hoods mit seiner politischen Haltung die ury überzeugen konnte. DANKE!

„,Robin und die Hoods‘ ist rebellisch, anders, heutig und das ohne, dass die Kernfragen des bekannten Narrativen ausgetauscht würden: Wie verteilt sich Gerechtigkeit? Wer hat einen Anspruch auf Wahrheit? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Wie entsteht Gemeinschaft? Wie Überzeugung? […] Pulk fiktion bekommt den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis, weil die Gruppe es geschafft hat, uns zu erzählen, dass sich die großen Themen der Welt kaum ändern, wohl aber die Möglichkeiten, damit umzugehen.“
(Auszug aus der Laudatio von Bianca Lenhard)

Robin und die Hoods zu AUGENBLICK MAL! 23 eingeladen

Ich freue mich mega, dass ich mit pulk fiktion wieder zu Augenblick mal! fahren darf. Danke ans ganze Team und danke ans Kuratorium!

Das Festival des Theaters für junges Publikum präsentiert die zehn Produktionen aus den letzten beiden Spielzeiten auf dem „Theatertreffen“ der Kinder- und Jugendtheater von 21. bis 26. April 2023 einem Familien- und Fachpublikum an zahlreichen Berliner Spielstätten.

Die fünf Kurator*innen des Festivals setzen in ihrer Wahl bewusst auf Theaterarbeiten, die Risiken eingehen und Experimente auf der Bühne wagen.

Inhaltlich nehmen mehrere der eingeladenen Arbeiten die Krisenhaftigkeit der letzten Jahre auf, die durch Klimawandel und Pandemie gerade für junge Menschen besonders bedrohlich erscheint. Auffällig ist zudem, dass mehrfach bekannte Stoffewie Robin Hood, Bambi oder Frederick die Maus aufgegriffen wurden, um sie dekonstruiert in neuer Weise auf die Bühne zu bringen.

Statement zur Absage von Liebe üben

Vonder Mühll/Thuwis/Biedermann: „Liebe üben“

ABSAGE KuKuK-FESTIVAL RAMSAU/STEIERMARK

Eine Aufführung von „Liebe üben“ wurde vom Lehrpersonal wieder abgesagt, nachdem der Trailer gesichtet wurde und darin ein Mann in einem Kleid tanzt. Wir können nur mutmaßen, welches Weltbild hinter solch einer Begründung liegt.

„Liebe üben“ aber feiert unsere Unterschiedlichkeit, unsere Verletzlichkeit und unser aller Sehnsucht und Recht auf Liebe. Wir machen Theater darüber, weil wir an das Theater glauben und zwar anders als scheinbar diejenigen, die entschieden haben, dass Kinder und Jugendliche das Stück nicht sehen sollen.

Wir glauben an eine komplexe und vielfältige Welt (in der es zum Beispiel Männer gibt die Männer lieben), die real ist, auch wenn das Theater nicht davon erzählt. In dieser Welt leben und lieben auch Kinder und Jugendliche.

Wir glauben an ein Theater, welches die Welt spiegelt, befragt, weiterdenkt. Weil wir an eine bessere Welt glauben.

Wir glauben an die empowernde Kraft von Theater. Nicht, weil hier eine Weltsicht indoktriniert wird, sondern weil hier ein Erfahrungsraum geöffnet wird, indem unterschiedlichste Möglichkeiten nebeneinanderstehen können. Weil hier jede*r für sich fühlt und erlebt und doch in Gemeinschaft ist. Weil hier alles richtig ist.

Und nicht zuletzt glauben wir an die ästhetische Kraft von Theater. Wenn ein Mann in einem Kleid tanzt, sieht das vielleicht einfach nur schön aus, er könnte eine Frau darstellen, er könnte von seiner Hochzeit träumen, er könnte es einfach mal ausprobieren, oder er könnte schwul sein. Jede*r wird diesen Moment anders erleben je nach Erfahrung, je nach eigenen Vorstellungen. Das ist das Schöne am Theater. Wir legen Zeichen, lassen sie euch deuten.

Aber ganz ohne eindeutige Haltung geht es nicht: Wir verabscheuen jegliche Art von Diskriminierung und laden ein zu üben die Diversität und Komplexität zu lieben. (Hannah Biedermann, 7.10.2022)

Es geht wieder los…SPIELZEIT 22/23

Nachdem ich nun meinen Jüngsten „erfolgreich“ – was immer das heißt – in die Kita eingewöhnt habe, startet die Spielzeit 22/23 jetzt mehr und mehr.
Mit pulk fiktion darf ich nicht nur ab Ende Oktober unsere nächste Produktion „Früher war alles Schnee“ probieren, sondern wir können auch Dank NEUSTART KULTUR – Junges Publikum „(Immer noch) Beziehung“ zu jungen Menschen in und außerhalb der Schule aufbauen. Auch durch meine Residenz #Takeheart darf ich erforschen, wie ich mit Kindern über Katastrophen spreche.
Dann warten auch endlich wieder Gastspiele von „Hannah Arendt im Selbstversuch“ in Bonn und Köln auf mich, sowie Festivalteilnahmen von „dÄmonen“ bei FAVORITEN und „Robin und die Hoods“ beim FlausenFestival.
Und ab Januar gehts dann nach Bremen ans MOKS und nach Wiesbaden ans Staatstheater. Ich freu mich.

HALLEpulk

Drei Wochen lang besetzen wir mit Kindern und Jugendlichen eine leerstehendee Halle auf dem Kitagelände AMARES. Wir nehmen uns Zeit für Begegnung und schauen, was daraus ensteht. Vielleicht Kunst, vielleicht Unfug, vielleicht nichts oder gar alles.