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Ein Porträt
DIE DEUTSCHE BÜHNE 02/17

„An der Speerspitze dieser Bewegung ist Hannah Biedermann, die zwar auch ganz klassisch als Regisseurin arbeitet, aber mit ‚pulk fiktion‘ aufregende und originelle performative Arbeiten entwickelt, in denen Zuschauerinnen und Zuschauer zu Mit- und Zuspielern werden(…) Ihr Theater ist grundehrlich. Das ist Theater der direkten Kommunikation, der Begegnung. Irgendwie scheint dieser Titel Programm zu sein für die Arbeit Hannah Biedermanns: ‚Konferenz der wesentlichen Dinge‘ “
Laudatio zur Verleihung des Förderpreises für junge Künstlerinnen und Künstler NRW
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„…Mit ihrer Gruppe mischt sie die Szene des Theaters für junges Publikum auf, mit ihren Inszenierungen setzt sie neue Akzente, mit ihren performativen Formaten ist sie permanent auf der Suche, beim Forschen und Ausprobieren, immer mit dem künstlerischen Vorsatz Verwirrung zu schaffen und mit dem Hang zu Ambivalenzen…“
Laudatio zur Verleihung des George Tabori Förderpeis 2016 für pulk fiktion
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„An den Inszenierungen von Hannah Biedermann kommt man nicht vorbei. Sie macht klar, wie unsinnig die Abgrenzung zum Kinder- und Jugendtheater sein kann. schon ihre Performance „die Konferenz der wesentlichen Dinge“, in der Kids ab acht Familie als Gesellschaftsspiel verhandelten, wünschte man sich auf den Abendspielplan, weil es so viel besser, frischer, wilder war, als das, was man sonst so sieht…“
Ulrike Westhoff, Stadtrevue Köln, Feburar 2017

Die rote Zora (2017)

„Hannah Biedermann macht daraus ein Theaterereignis.(…)Was für eine Bühne! Was für ein Kraftakt für (die Schauspieler*innen…). Hinreißend wie sie rasend schnelle Umzüge bewältigen… Beeindruckend das Maskenspiel…Actionreich die wilde Tragkerl-Hatz. Herzergreifend die Unbehaustheit der Kinder. Dazu die Soundmaschine, das chorische Sprechen, die anmutig choreografierten Szenen zu Wasser und zu Land…Eine Aufforderung zum Weiterdenken. Und zum Denken gibt es jede Menge.“
Donaukurier, 6.3.2017

„…Für Kinder ab 10 ist diese Lehrstunde über die Basics sozialer Gerechtigkeit durchaus ein Denkanstoss, die Mechanismen und den Wertekanon der Konsum- und Wohlstandsgesellschaft zu durchdenken.
Ein politisches Lehrstück mit vollem Einsatz an Schauspieler-Animation!…“
Kulturkanal-Ingolstadt, 7.3.2017

„…Viel Phantasie (…) wird den Zuschauern abgefordert. (…)
Aufmerksamkeit bedarf das Pendeln in den Texten von der ersten in die dritte Person. Belebend und amüsant ist der rasche Wechsel der Rollen in Kostümen und Masken. Matthias Meyers Elektronik-Musik setzt stimmungsvolle Akzente. Und, auch dies ein verfremdendes Element, gleichzeitig den Spielfluss erleichternd: Die Darsteller tragen das Steuerungsgerät für den Ton herum, ein Midikeyboard, und schalten damit per Funk die Einspielungen frei. (…)
Alles in allem eine interessante Herausforderung für jugendliche Zuschauer. Bei der Premiere gab starken Applaus.“
Augsburger Allgemeine, 6.3.2017

Interview mit Hannah Biedermann über „Die rote Zora“
donaukurier.de – Zora Interview

Entweder und (2016)

“…Biedermann inszeniert eine fetzige Revue, die mit den Klischees spielt, was ein Junge, bzw. ein Mädchen darf und nicht darf. Sie entwickelt eine Art performativer Präsentation, die mit blitzartigen, pointiert zugespitzten Szenen unterhält…Unterhaltsamer kann man fünfjährigen Kindern nicht die Gender-Problematik erzählen…”
Die Deutsche Bühne, 13.11.2016

“…Das Team hat eine lose Szenenfolge entwickelt, in der Klischees und Normierungen ad absurdum geführt werden…Ihre Freude haben sie (die Kinder) (…), und zwar am Theater selbst, am munteren, mitunter überdrehten Verkleidungsspiel, bei dem Holzrock, Teddybärkleid und allerhand eigenwillige Kostüme zum Einsatz kommen, die manchmal an Oskar Schlemmers Triadisches Ballett erinnern…Und vielleicht kommen die großen wie kleinen Zuschauer ja doch ein bisschen entspannter und auch mutiger aus „entweder und“… “
Stuttgarter Zeitung, 13.11.2016

All about Nothing (2016)

„…Statt ihre Zuschauer mit Fakten zuzuschütten, entwickelt pulk fiktion eine Aufführung, die ihren Charme und ihre Eindringlichkeit zwischen kleinen Spielszenen, Projektionen, Zeichnungen und bei Musik entfaltet. (…) Auch für Erwachsene bietet All about Nothing genügend Material zum Nachdenken darüber, dass manche Kinder von Anfang an keine Chance haben, einem Teufelskreis aus Armut und sozialem Elend zu entgehen. …“
Kultur-Extra, Karoline Bendig, 09.10.2016

„…Fernab von Sozialromantik und politisierter Opferrolle hat pulk fiktion, basierend auf Recherchen mit Kindern und Jugendlichen, ein Stück erarbeitet, das eben nicht mit dem mahnenden Zeigefinger agiert, sondern aus Originalaufnahmen und poetischen Szenen eine Realität schafft, die eindringlich ist…“
Rheinische Post, 7.6.2016

„…Gradlinig und unaufgeregt zeigen sie {pulk fiktion} den gesellschaftlichen Zynismus, der sich wie eine Decke über die Kinder legt und sie mit ihren Nöten unsichtbar macht…“
Neue Rheinische Zeitung, 7.6.2016

Galaktika Silencia (2016)

„…Musiktheater wird auf diese Weise spielerisch zu Wissenschaftstheater mit hohem Anspruch….Schräge Songs, popkulturelle Referenzen, Musik- und Klangexperimente machen bei „Galaktika Silencia“ nicht nur Kindern und Erwachsenen gleichsam einen Riesenspaß. Sie funktionieren vor allem auch als geschickt gebaute Trojanische Pferde für gedankliche Reisen in die Wissenschaften. Schallwellen, Raumzeit, Lichtgeschwindigkeit, Wurmlöcher, Relativitätstheorie? Kindgerecht? Für manches, was selbst viele Erwachsene nur schwer begreifen können, finden die beiden Theaterkollektive bestechend einfache Beispiele und poetisch einprägsame Bilder…Macht nachhaltig neugierig, das Erlebte irgendwann nochmal genau zu erforschen. Und stiftet gleich noch dazu an, sich nicht auf Oberflächlichkeiten zu verlassen…“
HAZ, 18.03.2016

Der Junge mit dem Koffer (2016)

„Tatsächlich fand ich die Inszenierungen inhaltlich am radikalsten, die das Theater nicht neu erfinden wollten, sondern sich auf die Geschichte konzentriert haben. Wie Hannah Biedermann, die am Theater Ingolstadt Mike Kennys Jugendstück „Der Junge mit dem Koffer“ inszeniert hat. Nach einem etwas zu theaterpädagogisch-bemühten Einstieg findet sie zu einer phantasievollen Erzähltheatersprache und bringt dem Publikum die Irrungen eines unbegleiteten Jungen auf der Flucht nahe, ohne in Pathos zu verfallen.“
Die deutsche Bühne, Was wollen die? Über junge Regisseure, 04/16

„…Hannah Biedermann hat Mike Kennys Stück behutsam aktualisiert und konzentriert und setzt auf eine Inszenierung, die das Märchenhafte mit dem Realen verquickt, den ernst mit Komik bricht, eine kühne Bildästhetik mit wildem theateralen Formenspiel mischt – und dabei nie den Zuschauer aus den Augen verliert. (…) Und Hannah Biedermann und ihrem Team gelingt es nicht nur (…) die aktuelle Flüchtlingsproblematik exemplarisch auf höchst emotionale Weise zu erklären, sondern auch etwas über die Kraft des Geschichtenerzählens zu vermitteln – und wie sich alles mittels Rhythmus, Musik, Maskenspiel zusammenfügt. Alles an dieser Inszenierung ist wunderbar. Klug, hellsichtig, fantasievoll, funkensprühend…“ Donaukurier, 23.01.2016

„…Die Regisseurin Hannah Biedermann hat das Stück ideen- und trickreich für die Sparte Junges Theater in der Werkstattbühne des Stadttheaters eingerichtet. Einen entscheidenden Beitrag liefert die Ausstatterin Mascha Mihoa Bischoff mit fantastischen Masken und einem Bühnenbild, das sich auf ein großmaschiges, orangefarbiges Netz beschränkt (…). Vorzüglich ist die musikalische Einrichtung von Matthias Meyer. Wunderbar, wie er mit einfachsten Mitteln stimmige Akzente setzt, in dem er die Darsteller etwa auf Gebrauchsgegenständen klopfen und kratzen lässt…“ Augsburger Allgemeine, 25.01.2016

„…Regisseurin Hannah Biedermann hat mit ihren 4 Darstellern das Erzähltheater mit vielen spielerischen Elementen in überraschende und faszinierende Bilder verpackt, die der ja eigentlich deprimierenden Fluchtgeschichte den tröstlichen Touch einer fantastischen Abenteuerreise geben…
So wie Hannah Biedermann mit ihrem Ensemble diese Flüchtlingsgeschichte erzählt, kann man Kinder mit Sicherheit dafür interessiert, was der neue Mitschüler aus Syrien, Ghana oder Eritrea auch für eine Geschichte über seine Flucht zu erzählen hat. Begeisterter Applaus für „Der Junge mit dem Koffer“ …“
kulturkanal Ingolstadt, 25.01.2016

Müll. Ein Making – of (2015)

„…Die Energie bleibt enorm hoch in diesem Stück, das keine durchgehende Handlung hat und im Grunde eine Performance ist. Der Zeigefinger wird nicht erhoben, sondern deutet bei allem Spaß auf Hersteller von Verpackungen und Energiefressern…Vieles wird selbstironisch-trotzig vorgetragen – für seinen individuellen Lebensstil rechtfertigt man sich ungern. Damit kann sich jeder identifizieren. Gleichzeitig wird die Beschränktheit dessen klar, und so befördert das Stück Einsichten, ohne moralisch zu wirken. Völlig überraschend für ein Umweltstück, ist es ausgesprochen sinnlich, laut und farbenprächtig…“ Junge Welt, 14.10.2015

„…Es ist vieles überspitzt, was hier dem jungen Publikum aufgetischt wird, aber bei weitem kein Unsinn. Öko-Theater als dröges Volkshochschul-Lehrstück? Grips bewahre! (…) Von der Versteigerung von Müll-Kunst bis zur hl. Messe des Kunststoffes reicht ihr schier unerschöpflicher Einfallsreichtum (…) „Müll. Ein Making-of“ ist keine gewöhnliche Grips-Produktion, der ein Stücktext zugrunde liegt, welcher mit Mitteln der Regie aufbereitet wird unter spezifischen dramaturgischen Gesichtspunkten. Sondern ein spannendes Stück mit so experimentier- wie spielfreudigen Darstellern und einer enormen Vielfalt künstlerischer Mittel, die weit über das Grips-Normalmaß hinaus geht…“ Sonntagsnachrichten-Herne

„…Allzu einfache Antworten ließ das Ensemble nicht gelten: In der Vorbereitung sammelten und sezierten die Darsteller wochenlang ihren eigenen Abfall, fuhren mit dem Müllauto mit, besichtigten eine Verbrennungsanlage, einen Wertstoffhof, eine Recyclingfabrik. Darüber kommen sie mit den Kindern ins Gespräch. „Wir wollen nicht die Weltrettung behaupten, sondern zum Begreifen anregen,“ sagt Biedermann…“
Greenpeace_Magazin, Ausgabe 2.16

„…Manchmal nur beiläufig, aber manchmal auch laut Fragen stellen wie in der Szene am Grill, gleich zu Beginn des Stücks: Was das überhaupt ist, Müll. Wann eine Sache aufhört, etwas Wertvolles zu sein. Was damit passiert. Und ob es ein richtiges Leben im falschen gibt. Es sind die Antworten auf Fragen wie diese, von denen uns nicht alle gefallen werden…“
Trenntmagazin Berlin, Ausgabe Herbst  15

Methode Baklava (2015)

„Ein wunderbarer Strom der Meinungen, Erinnerungen und Beobachtungen, sehr viel Witz ist darin enthalten. Aber es geht auch unter die Haut, wenn das Theater für Momente die Wahrheit des Alltags berührt. Die „Methode Baklava“ könnte für die Comedia noch zum Bestseller werden, geht der Stoff doch letztlich uns alle an.“ Kölnische Rundschau, zur vollständigen Pressekritik

„Und wirklich, hier wird viel wirkliches Leben in den Topf geschnipselt, in seiner ganzen Vielstimmigkeit, gewürzt mit dem Mutterwitz der gut aufgelegten Schauspielerinnen.“ Kölner Stadt-Anzeiger, zur vollständigen Pressekritik

„Enorm viel Material wird verarbeitet, ohne dass man den Eindruck hätte, hier müssten Botschaften transportiert werden. Im Gegenteil, stets sucht die Inszenierung die konkrete Situation.(…)Sehr schnell und doch stets elegant wechseln die drei ihre Rollen, Themen und Monologe.(…) Hannah Biedermann choreografiert all diese Anregungen und Themen bravourös zu einem Strom der Gedanken und Emotionen, der sein Publikum unweigerlich mitzieht.“ Choice,

Konferenz der wesentlichen Dinge (2014)

“…Eine Übung in Demokratie, von der Andreas Donau einst sang: “Langweilig wird sie nie.” In diesem Fall kann sie sogar äußerst lustig sein. Je nach Gruppendynamik, die sich im geschützten Möglichkeitsraum entwickelt, den Biedermann ihrem Publikum zur Verfügung stellt…”
Kölner Stadt-Anzeiger, zur vollständigen Pressekritik

“…Es ist ein Gesellschaftsspiel in echt. Derartige Mitmachproduktionen sind derzeit en vogue, doch gehen sie häufig noch schief: weil sie sich selbst viel zu ernst nehmen. Der Ton dieser Konferenz klingt von Beginn an leicht und heiter, das immerhin.{…}
Dafür gelingt Pulk Fiktion mit der „Konferenz der wesentlichen Dinge“ etwas anderes: Man lernt wildfremde Menschen schnell kennen und auch einzuschätzen.” Braunschweiger Zeitung, zur vollständigen Pressekritik

Am Ende ist man immer nur wer anderes (2014)

“Ein heikles Thema, klug inszeniert” oder “vier Schauspieler stellen die Fragen, die man sich nur schwer zu beantworten traut. Und sie machen es wirklich großartig.” RBB Inforadio, zur vollständigen Pressekritik

“Aus den gewonnenen Erkenntnissen und Überraschungen haben die jungen Theatermacherinnen eine Spielfassung gemacht, die von Randolph Herbst, Selin Kavak, Mehrdad Taheri und Anna Trageser unter Einbeziehung von eigenem biografischen Material sehr unverkrampft und energetisch belebt wird. Oft auf Hüpfbällen. Und vor einer Ornithologen-Tapete, die einem allerlei Gefieder in Großaufnahme vorstellt. Kleiner Vögel-Scherz. Aber darin zeigt sich schon der grundentspannte Gestus dieser Produktion.” Berliner Tagesspiegel, zur vollständigen Pressekritik

„Peinlichkeit ist da schnell verpufft, man trifft sich auf Augenhöhe, ergebnisoffen.(…) Die Inszenierung verliert sich nie im Klamauk, bedient keine Schlüpfrigkeiten.(…) Am Ende geht es hier weniger um einzelne Akte, als um die Vielzahl der Lebensentwürfe, die sich an sexuelle Wünsche und Erfahrungen knüpft.“ Kölner Stadt-Anzeiger, zur vollständigen Pressekritik

„Das birgt die Gefahr, zum reichlich peinlichen Lehrstück auszuarten. Stattdessen umschiffen Regisseurin Hannah Biedermann und die unverkrampft agierenden Schauspieler Randolph Herbst, Selin Kavak, Mehrdad Taheri und Anna Trageser geschickt sämtliche Fremdschäm-Fallen.(…sie) spielen geschickt mit Vorurteilen und Rollenklischees. Das ist manchmal provokant, oft überraschend und fast immer ziemlich komisch.“ Kölner Rundschau, zur vollständigen Pressekritik

„Alles was man übers „Vögeln“ wissen muss, zeigt uns das Jugendtheater Strahl in einer dichten Folge teils sehr orgineller Bilder. Und überrschender Erkenntnisse.“ meinesüdstadt.de, zur vollständigen Pressekritik

Taksi to Istanbul (2014)

„Was sie hier erfahren haben Moser und seine Dramaturgin Hannah Biedermann so geschickt am Faden einer Reise von Köln nach Istanbul aufgereiht, dass man einen Road Movie für drei Personen erlebt.„ Kölner Stadtanzeiger, zur vollständigen Pressekritik

„Regisseur Manuel Moser und Dramaturgin Hannah Biedermann gelingt es, die persönlichen Ängste und Wünsche der Heranwachsenden „mit Migrationshintergrund“ in einer Reisegeschichte zu einem Ganzen werden zu lassen.“ Theaterzeitung AKT, zur vollständigen Pressekritik

„Herausgekommen ist eine hoch spannende wie anrührende Collage über eine Reise ins „gelobte Land der Väter“, nach Istanbul.“ Theater pur – Michael Cramer, zur vollständigen Pressekritik

„Ein großartiges Stück, für deutsche wie für deutsch-fremdländische junge Menschen zum Verbinden der Kulturen, zum Abbau von Vorurteilen, zum Verständnis für die anderen. Dickes Kompliment an die Ideengeber, die Macher und die Ausführenden; zu Recht gab es langen jubelnden Applaus.“ Theater pur – Michael Cramer, zur vollständigen Pressekritik

Papas Arme sind ein Boot (2013)

„…Regisseurin Hannah Biedermann arbeitet akribisch und umsichtig. Sie sucht nach neuen Darstellungsmöglichkeiten, geht ungewohnte Erzählpfade, analysiert das Interieur und beschäftigt sich mit der Stille, die sie durch Musik und Geräusche kontert…“ ,Theaterzeitung AKT, zur vollständigen Pressekritik

„…{Die Schauspieler} agieren auf so liebevolle Weise miteinander, dass die Schwere des Themas mit einem Mal viel leichter daher kommt…Unter der Regie von Hannah Biedermann lassen die Schauspieler zahllose Bilder und Phantasien entstehen, die die Zuschauer durch ein Wechselbad aus Trauer und Fröhlichkeit manövrieren…“Papas Arme sind ein Boot“ ist ein Stück für die Kleinen, das mit wenigen Worten auskommt und sich doch in die Herzen der Zuschauer einschleicht. Die Kinder sind begeistert. Die Erwachsenen stimmen der Meinung ihrer Kinder uneingeschränkt zu…“ meinesüdstadt.de, zur vollständigen Pressekritik

Neben mir (2012)

„…Die gelungene Mischung der sehenswerten Inszenierung von (teils erschütternden) Statistiken und persönlichen Erfahrungen gelingt vo allem dank der starken Schauspieler, die den manchmal schmalen Grad zwischen Komik und Ernst hervorragend meistern…“ BNN, zur vollständigen Pressekritik

„…Es zeigt sich, dass klassische Vorstellungen hierzu in den Köpfen vorherrschen. Und auf der Bühne werden diese (auf-)gebrochen. Die traurige und zugleich lächerliche Komponente, die Rollenvorstellungen haben, werden von den vieren deutlich gemacht…Poetische Momente entstehen..Daneben kommt die Komik nicht zu kurz…“ BNN, zur vollständigen Pressekritik

„..Um den Körper und die Selbstbilder ging es in diesem Stück für Jugendliche ab 13 Jahren und vieles gelang bemerkenswert, schnell schlug der Spaß an den Sprüchen der Eltern in Ernst um, immer weider wurde man dazu gebracht, über sich selbst nachzudenken…Auch der Trick der Regiesseurin hannah Biedermann, Männer die Mädchenrollen spielen, sich schminken und Röcke anziehen zu lassen, stieß weiteres Nachdenken an…“ Badisches Tagblatt, zur vollständigen Pressekritik

„…Inszeniert als eine meist gelungene Mischung aus Spaß und Ernst, witzigen und nachdenklichen Szenen…“ Badisches Tagblatt, zur vollständigen Pressekritik

Soweit ich mich erinnern kann, war ich immer schon da (2012)

“ …[Die Darsteller] verkörpern in dem ungewöhnlichen Theaterprojekt für Kinder ab acht Jahren unter der Regie von Hannah Biedermann nicht nur Momo. […] Sensibel und gut verständlich bereiten die drei Darsteller die Geschichte für die Bühne auf. Sie rezitieren Passagen aus dem Buch oder spielen sie mit immer neu verteilten Rollen, arbeiten mit Videoprojektionen und Musik und nutzen nicht nur die Bühne, sondern auch den Zuschauerraum im KinderTheaterHaus.
[…] Die Schauspieler setzen einige sehr berührende Akzente, indem sie persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Erkenntnisse einarbeiten…“ Hannoversche Allgemeine Zeitung, zur vollständigen Pressekritik

Schwester (2012)

„…Es sind kleine Gesten, die Hannah Biedermann und Philip Schlomm in „Schwester“ brauchen, um das wunderbare Buch von Jon Fosse auf der Bühne zu erzählen…Mit minimalen Mitteln verwandeln sich die beiden Schauspieler in ihre Rollen, aber sie tun nie so als ob: Sie performen…„Schwester“ ist ein Beispiel wie sich Erzählen und Performen miteinander verbinden, unterstützt durch einen genau kalkulierten  Technikeinsatz – und den Persönlichkeiten von Hannah Biedermann und Philip Schlomm.“ Zum vollständigen VOTUM von AUGENBLICK MAL! 2013

„…„Schwester“ überzeugt mit ihrer poetischen Stille. Diese im besten Sinne unspektakulare Kollision von Kinder-und Erwachsenenwelt übersetzt Regisseur Overkamp mit Feinsinn und Live-Videokunst…“ Theater der Zeit 06/2013

„…Hatte der Regisseur mit den beiden exzellenten Schauspielern nicht schon alles an diesem Fosse für Kinder erkannt?…“ Theater heute, Juli 2013

„…Hannah Biedermann und Philip Schlomm spielen intensiv und rückhaltlos. Mit fast tänzerischer Eleganz zeigen sie das geheime Verständnis zwischen den Kindern…“ Zur vollständige Pressekritik von der Deutschen Bühne

„…Die Schauspieler Hannah Biedermann und Philipp Schlomm laufen mit vor kindlichem Staunen weit aufgerissenen Augen durch die weißen Leinwandberge des Bühnenbilds (Tina Jücker und Regina Rösing). Mit Kamera und Mikrofonen entzaubern sie die scheinbare Bekanntheit der Dinge und Körper, vergrößern Augen und Füße in surrealistischer oder eben einfach nur kindlicher Art zu riesigen poetischen Bildern, die von den Bergen wie Spiegelungen eines fremden Himmels widerscheinen[…]Die Geschwister von Biedermann und Schlomm flattern mit überbordender Gestik und Mimik wie junge Vögel durch Bäume, Sträucher und Wiesen, die wie von einer anderen Welt scheinen…“ Zur vollständigen Pressekritik von der Schnüss Bonn

„…Der hochsympathische Philip Schlomm als Bruder und die sich großartig in die kindliche Seele einfühlende, mal kokette, mal neugierige, mal ihren Bruder eifersüchtig machende, mal ihn bewundernde Hannah Biedermann als seine kleine Schwester sind ideale Identifikationsfiguren für die Kinder – und exzellente Schauspieler sind sie obendrein…“ Zur vollständigen Pressekritik von Theater pur NRW

Die Geschichte von Lena (2011)

„…Mit dieser einfühlsamen und kindgerechten Inszenierung des dänischen Originals von Michael Ramløse und Kira Elhauge hat die junge Regisseurin Hannah Biedermann jetzt der Reihe bemerkenswerter Stücke am Theater Marabu ein weiteres hinzugefügt…“ Genaralanzeiger Bonn, zur vollständigen Pressekritik

„…Das Aufteilen auf nur zwei Akteure und die technische Aufbereitung des Stoffes mit Live-Kamera, Video, Soundtrack etc. ist zwar aller Anstregung und Aufmerksamkeit wert, braucht diese aber auch. Bene Neustein und Julia Rehn spielen sich im Übrigen sehr schön und bravourös durch die Stadien des Fiktiven und der Identifikationen hindunrch. Die Grundierung bleibt aber immer realistisch. Der Beifall war üppig..“ Bonner Rundschau, zur vollständigen Pressekritik

Der Rest der Welt (2011)

“ pulk fiktion machen das sympathisch hemdsärmelig, offen und technisch improvisiert – und eben das macht das Gezeigte so nachvollziehbar. Eine vergnügliche Wissensshow und ein enorm unterhaltsames Stück Medienaufklärung auf der Bühne.“ WESTWIND FESTIVAL, zur vollständigen Jurybewertung

„…So liefert der Abend nicht nur medienkritische Mittel an die Hand, sondern demonstriert zugleich an sich selbst, was die alte Tante Theater anders (und manchmal sogar besser) kann: gerade im Spielerischen etwas über die Wirklichkeit aufscheinen lassen.“ KALEIDOSKOP, zur vollständigen Jurybewertung

„…Neben diesen durchaus schwerwiegenden Fragestellungen ist die Show aber vor allem unterhaltsam. Die Mischung macht’s: Die Inszenierung ist Vortrag, Slapstick, Tanz-Choreografie und Dokumentation…“ Hildesheimer Allgemeine Zeitung, zur vollständigen Pressekritik

„…Das ist alles sehr gut gemacht, unterhaltsam und lustig. Die Kinder sind mit Spaß und Hallo bei der Sache. Sehr empfehlenswert!…“ Bonner Rundschau, zur vollständigen Pressekritik